Am heutigen Dienstag, dem 23. Juni 2026, übergibt die Alterssicherungskommission (die sogenannte „Rentenkommission“) ihren Abschlussbericht mit rund 33 Empfehlungen an Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas. Der Bericht liegt bislang nicht im Wortlaut vor; die Inhalte sind über zahlreiche Medien bekannt geworden. Zwei der durchgesickerten Empfehlungen treffen das Taxi- und Mietwagengewerbe unmittelbar: das faktische Aus für beitragsfreie Minijobs und die verpflichtende Einbeziehung neuer Selbständiger in die gesetzliche Rentenversicherung. Der TMV sieht darin eine erhebliche Gefahr für eine Branche, die in besonderem Maße auf flexible Beschäftigung und auf gründungsbereite Einzelunternehmer angewiesen ist.
TMV-Präsident Thomas Kroker abschließend: „Wer Minijobs unattraktiv macht und gleichzeitig jede Neugründung sofort zur Kasse bittet, gefährdet die Versorgung mit Taxi- und Mietwagenleistungen – besonders auf dem Land und in den Nacht- und Wochenendstunden. Was hier als Reform überschrieben ist, wirkt für unsere Betriebe eher wie eine Steuererhöhung: mehr Abgaben, ohne dass die strukturellen Probleme der Rente gelöst werden. Wir verschließen uns einer Reform nicht, aber sie darf nicht auf dem Rücken kleiner Betriebe und ihrer Aushilfen ausgetragen werden“.
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