Im Rahmen eines 90-minütigen Gesprächs erörterten Vertreter des Taxi- und Mietwagenverbandes Deutschland (TMV) und der Innung des Berliner Taxigewerbes gemeinsam mit Tino Schopf, MdA und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, die prekäre Lage des Berliner Personenbeförderungsgewerbes. Im Fokus standen dabei die zunehmenden Ausweichbewegungen plattformvermittelter Mietwagen in das Berliner Umland sowie die Forderung nach einer konsequenten, länderübergreifenden Aufsicht.
Ein zentrales Thema des Austauschs war die alarmierende Verschiebung der Fahrzeugregistrierungen. Um den strengen Kontrollmechanismen und regulatorischen Anforderungen der Bundeshauptstadt zu entgehen, verlegen zahlreiche Plattform-Mietwagenbetriebe ihren offiziellen Sitz zunehmend in das Brandenburger Umland. In der Praxis agieren diese Fahrzeuge jedoch weiterhin primär auf dem Berliner Markt.
Der TMV mahnt an, dass die wirtschaftliche Existenz des traditionellen Taxigewerbes durch die unkontrollierte Zunahme dieser „Umland-Mietwagen“ massiv gefährdet bleibt. Thomas Kroker, Präsident des TMV, erklärte abschließend: „Ein funktionierender Markt in der sozialen Marktwirtschaft setzt voraus, dass sich alle Teilnehmer an geltendes Recht halten. Wenn Mietwagen gezielt ins Umland ausweichen, um sich der Aufsicht zu entziehen, untergräbt dies die Integrität des gesamten Gewerbes. Wir fordern daher eine lückenlose und länderübergreifende Kontrollstrategie, um faire Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer wiederherzustellen.“
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