Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) zeigt sich zutiefst alarmiert über die aktuellen Analysen des ADAC und des Ifo-Instituts, wonach die Mineralölkonzerne die staatliche Senkung der Energiesteuer nicht vollständig an die Verbraucher weitergeben. Während die Preise rechnerisch um 16,7 Cent pro Liter hätten sinken müssen, kommen an der Zapfsäule oft nur etwa 10 bis 14 Cent an. Für das ohnehin unter Kostendruck stehende Taxi- und Mietwagengewerbe ist diese „Gewinnmitnahme“ auf Kosten der Steuerzahler inakzeptabel.
Anders als andere Branchen können Taxiunternehmen gestiegene Kosten nicht kurzfristig an ihre Kunden weitergeben. Die Tarife sind behördlich festgesetzt und unterliegen einer strikten Bindung. „Jeder Cent, den die Mineralölfirmen vom Tankrabatt einbehalten, fehlt direkt in der Kasse unserer mittelständischen Betriebe“, betont der Verband. Der TMV hatte bereits frühzeitig gewarnt, dass eine befristete Steuersenkung ohne wirksame Kontrolle verpuffen könnte.
Abschließend TMV-Präsident Thomas Kroker: „Es ist ein Schlag ins Gesicht aller Dienstleister, wenn Milliarden an Steuergeldern in den Bilanzen der Mineralölindustrie landen, anstatt dort zu entlasten, wo Mobilität täglich geleistet wird“.
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