Die seit Ende Februar eskalierende militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten hat die internationalen Energiemärkte in Unruhe versetzt. Auch in Deutschland sind die Dieselpreise infolge des Iran‑Konflikts massiv gestiegen. Doch ein Vergleich mit dem europäischen Ausland zeigt: Die Preisreaktion in Deutschland ist in keiner Weise verhältnismäßig.
Seit Beginn der Eskalation ist der Dieselpreis in Deutschland binnen weniger Tage um bis zu 30 Cent pro Liter gestiegen – ein Plus von rund 15 Prozent. Im europäischen Durchschnitt lag der Anstieg im selben Zeitraum hingegen lediglich bei fünf bis acht Cent, also bei etwa drei bis fünf Prozent.
„Der Konflikt im Nahen Osten erklärt steigende Rohölpreise – er erklärt aber nicht, warum Diesel in Deutschland drei- bis viermal stärker verteuert wird als im übrigen Europa“, erklärt Thomas Kroker, Präsident des Verbands.
Besonders betroffen sind Unternehmen der Personenbeförderung. Taxi‑, Mietwagen‑ und Busbetriebe sind auf Diesel angewiesen und können weder kurzfristig auf alternative Antriebe umsteigen noch die drastischen Kostensteigerungen vollständig an ihre Fahrgäste weitergeben.
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